Serien

Ein Thema. Unterschiedliche Wege, ihm zu begegnen.

Meine Serien entstehen aus unterschiedlichen Blickwinkeln auf dieselbe Frage: Wie bleiben wir bei uns selbst, wenn sich um uns herum ständig etwas bewegt?

Mal führt der Weg über Beobachtung und Stille, mal über Chaos, Veränderung oder den Mut, dem eigenen Rhythmus zu folgen.

Jede Serie erzählt davon auf ihre eigene Weise – und doch führen sie alle zu demselben Gedanken:

Meine Ruhe bleibt, auch wenn sich alles bewegt.

Zeitgenössisches Gemälde eines sitzenden Gorillas als ruhiger Beobachter vor einer lebendigen abstrakten Komposition in Pink, Grün, Blau, Schwarz und Weiß.

Beobachter im Strom

Bei sich bleiben, während sich um uns herum alles bewegt.

In dieser Serie werden die Tiere zu ruhenden Polen in einer dynamischen Umgebung. Sie beobachten, ohne sich von der Bewegung um sie herum bestimmen zu lassen. Für mich verkörpern sie eine Haltung, die auch den Menschen betrifft: präsent zu bleiben, den eigenen Standpunkt zu bewahren und sich im Strom des Außen nicht selbst zu verlieren.

Zeitgenössisches Gemälde eines Straußes vor einer bewegten abstrakten Komposition in Blau, Türkis, Weiß und Orange.

Stille Beobachter

Ruhe beginnt dort, wo nicht alles eine Reaktion verlangt.

Die stillen Beobachter stehen für die Fähigkeit, wahrzunehmen, ohne sich von allem, was um uns herum geschieht, vereinnahmen zu lassen. Sie bleiben präsent, aufmerksam und ganz bei sich – mitten in einer Umgebung voller Bewegung.

Dreiteiliges abstraktes Werk mit einem Verlauf von leuchtendem Gelb und Pink über Violett bis zu tiefem Marineblau, durchzogen von gestischen Linien und Farbbewegungen. jedes einzeln Schwarz gerahmt.

Zwischen zwei Atemzügen

Manchmal liegt das Wesentliche in dem kurzen Moment dazwischen.

Diese Serie richtet den Blick auf jene Augenblicke, in denen Bewegung für einen Moment nachlässt und etwas Neues noch nicht begonnen hat. Für mich entsteht genau dort Raum, sich selbst wieder wahrzunehmen – bevor das Außen erneut unsere Aufmerksamkeit fordert.

Abstraktes zeitgenössisches Gemälde mit kraftvollen Farbbewegungen in Blau, Gelb, Orange, Pink und  Weiß.

Zwischen Kaffee und Chaos

Nicht alles muss geordnet sein, damit wir bei uns bleiben können.

Diese Serie erzählt von jenen Momenten, in denen Gedanken, Eindrücke und Gefühle gleichzeitig in Bewegung geraten. Für mich liegt gerade darin eine besondere Form von Gleichgewicht: das Chaos nicht kontrollieren zu müssen, sondern den eigenen inneren Halt darin zu bewahren.

Zeitgenössisches Gemälde eines Felsenpinguin vor einer bewegten abstrakten Komposition in Türkis, Pink, Grau, Schwarz und Weiß.

Aufkommende Strömungen

Manchmal beginnt Veränderung, bevor wir ihr einen Namen geben können.

Diese Serie erzählt von inneren Bewegungen, die sich langsam bemerkbar machen – von Gefühlen, Impulsen und Veränderungen, die noch keine feste Richtung haben. Für mich bedeutet Gleichgewicht auch, diesen Bewegungen Raum zu geben, ohne sich von ihnen forttragen zu lassen. Bei sich zu bleiben und gleichzeitig offen für das zu sein, was entstehen möchte.

Zeitgenössisches Gemälde einer Axolotel als ruhiger Mittelpunkt in einer kraftvollen abstrakten Komposition aus Gelb, Rot, Orange, Schwarz und Weiß.

Zwischen Werden und Sein

Veränderung braucht nicht den Verlust von Halt.

Diese Serie erzählt vom Wandel und davon, wie wir uns verändern können, ohne uns selbst dabei zu verlieren. Für mich bedeutet innere Balance, offen für Neues zu bleiben und gleichzeitig mit dem verbunden zu sein, was uns trägt. So kann Veränderung entstehen, ohne dass wir unseren eigenen Boden verlassen.

Zeitgenössisches Gemälde eines Hirsches mit ausladendem Geweih, eingebettet in eine leuchtende, atmosphärische Umgebung aus Grün- und Gelbtönen.

Wurzeln und Flügel

Halt bedeutet nicht, stehen bleiben zu müssen.

Diese Serie beschäftigt sich mit dem Gleichgewicht zwischen Verwurzelung und Freiheit. Für mich entsteht innere Stärke dort, wo wir wissen, was uns trägt, und uns trotzdem erlauben, weiterzugehen und uns zu verändern. Unsere Wurzeln geben uns Halt – unsere Flügel den Raum, unseren eigenen Weg zu wählen.

Zeitgenössisches Gemälde eines Wals, der ruhig durch eine bewegte abstrakte Strömung aus Blau, Türkis, Schwarz und Weiß gleitet.

Lebendige Strömungen

Im eigenen Fluss zu bleiben bedeutet nicht, immer denselben Weg zu gehen.

Diese Serie erzählt von Bewegung, Anpassung und der Fähigkeit, sich auf Veränderungen einzulassen, ohne den Kontakt zu sich selbst zu verlieren. Für mich liegt darin eine lebendige Form von Gleichgewicht: nicht gegen die Strömung anzukämpfen, sondern den eigenen Weg in ihr zu finden.

Abstraktes zeitgenössisches Gemälde mit sanft ineinanderfließenden Farbbewegungen in Türkis, Blau, Gelb, Orange, Rosa und Weiß.

Im Rhythmus des Lebens

Gleichgewicht bedeutet nicht Stillstand, sondern den eigenen Rhythmus zu finden.

Diese Serie erzählt von Bewegung, Leichtigkeit und dem Vertrauen in den eigenen Takt. Für mich entsteht innere Balance dort, wo wir nicht länger versuchen, mit allem um uns herum Schritt zu halten, sondern wieder spüren, welches Tempo und welcher Weg wirklich zu uns gehören.

Abstraktes zeitgenössisches Gemälde mit kraftvollen, geschwungenen Bewegungen in Schwarz, Grau, Weiß und Orange.

Nuancen des Lebens

Gleichgewicht entsteht nicht nur zwischen Gegensätzen, sondern auch in den feinen Abstufungen dazwischen.

Diese Serie beschäftigt sich mit den leisen Veränderungen, Spannungen und Zwischentönen, die unser inneres Erleben prägen. Für mich erinnert sie daran, dass nicht alles eindeutig sein muss. Oft liegt gerade in den Nuancen die Möglichkeit, wahrzunehmen, was wir wirklich fühlen – und dadurch wieder näher bei uns selbst anzukommen.

Was bleibt, wenn sich alles bewegt?

So unterschiedlich meine Serien sind, führen sie für mich doch immer wieder an denselben Punkt: zu der Frage, was uns Halt gibt, wenn um uns herum vieles in Bewegung ist.

Meine Bilder geben darauf keine fertigen Antworten. Sie laden dazu ein, für einen Moment innezuhalten, wahrzunehmen und den eigenen Standpunkt wieder zu spüren.

Vielleicht ist es genau das, was bleibt: die Verbindung zu uns selbst.