Über mich
Warum ich male
Schon als Kind war das Malen ein fester Bestandteil meines Lebens. Damals wusste ich noch nicht, wohin mich dieser Weg führen würde. Was geblieben ist, ist der innere Drang zu malen. Manche Gedanken und Gefühle lassen sich für mich nicht in Worte fassen – sie finden ihren Ausdruck erst auf der Leinwand.
Mit jedem Bild wird sichtbar, was mich bewegt. Malen ist für mich deshalb weit mehr als ein Hobby. Es ist die Art, wie ich die Welt wahrnehme, verarbeite und mit anderen teile.
Das Gleichgewicht im Mittelpunkt
Mit der Zeit wurde mir bewusst, dass sich meine Kunst immer wieder um dieselbe Frage dreht: Wie gelingt es uns, in einer Welt voller Veränderung bei uns selbst zu bleiben?
Inneres Gleichgewicht bedeutet für mich nicht, dass um uns herum alles ruhig sein muss. Es bedeutet, die eigene Mitte nicht zu verlieren – auch dann, wenn sich im Außen vieles bewegt.
Diesen Gedanken finde ich überall wieder: in meinem eigenen Leben, in anderen Menschen und selbst im Verhalten meiner Hunde. Daraus entstand der Leitsatz, der meine künstlerische Arbeit begleitet:
„Meine Ruhe bleibt, auch wenn sich alles bewegt.“
Meine Bilder entstehen aus genau diesem Gedanken. Sie sollen nicht aus der Bewegung herausführen, sondern daran erinnern, dass Ruhe auch mitten in ihr entstehen kann.
Der Weg zu meiner Bildsprache
Wie viele Künstlerinnen und Künstler war auch ich lange auf der Suche nach einer Bildsprache, die sich wirklich nach mir anfühlt.
Der entscheidende Wendepunkt kam durch ein Geschenk: einen Malspachtel. Was zunächst nur ein neues Werkzeug war, veränderte meine Art zu malen. Plötzlich entstanden Strukturen, Bewegungen und Farbschichten, in denen ich genau das wiederfand, wonach ich lange gesucht hatte.
Daraus entwickelte sich Schritt für Schritt meine heutige Bildsprache – kraftvoll in der Bewegung und zugleich immer auf der Suche nach einem ruhenden Gegenpol.
Genau diese Spannung prägt meine Arbeiten bis heute: das Gleichgewicht zwischen Bewegung und innerer Ruhe.
Im Atelier
Jedes Werk beginnt anders. Manchmal ist da zuerst ein Gefühl, das ich sichtbar machen möchte. Dann entwickelt sich das Bild Schicht für Schicht, bis es ausdrückt, was sich vorher kaum in Worte fassen ließ.
Manchmal gehe ich mit einer klaren Vorstellung eines Motivs an die Leinwand, ein anderes Mal beginne ich vollkommen intuitiv und lasse das Bild seinen eigenen Weg finden.
Beides gehört zu meiner Arbeit. Entscheidend ist für mich nicht, wie ein Bild beginnt, sondern der Moment, in dem Bewegung, Ausdruck und Ruhe ihr eigenes Gleichgewicht finden.
Meine künstlerische Arbeit wurde in verschiedenen Medien und im Rahmen öffentlicher Kunstprojekte aufgegriffen. Eine Auswahl an Presseberichten und Veröffentlichungen gibt Einblicke in meinen künstlerischen Weg und einige der Projekte, die ihn begleitet haben.
Presse & Veröffentlichungen
Rheinische Post · Düsseldorf · 2023
Neuer Ankerpunkt für die Kulturszene
Bericht im Zusammenhang mit meiner Einzelausstellung „Animal Energy“ in der NEBN Gallery in Düsseldorf
Rheinische Post · Viersen · 2023
Vielfalt in Viersens großer Freiluft-Galerie
Bericht über die Viersen Open Art und meine Beteiligung an der großformatigen Freiluftausstellung im öffentlichen Raum.
Extra-Tipp · Viersen · 2023
Emil Schult und Anne Lilly setzen Projekt in Viersen um
Gemeinsam mit Emil Schult entwickelte ich für die Berliner Höhe eine großformatige Vogellehrwand. Das öffentliche Kunstprojekt entstand im Rahmen der Verschönerung des Spielplatzes und verbindet Kunst mit der heimischen Vogelwelt.
Düsseldorf Tourismus · 2023
Artists Card – Düsseldorf schafft Zufallsmomente
Im Rahmen der Kampagne „Düsseldorf schafft Zufallsmomente“ wurde eines meiner Werke für eine der ersten Artists Cards von Düsseldorf Tourismus ausgewählt.
Ddorf-Aktuell · Düsseldorf · 2023
Brückengalerie an der Oberbilker Allee
Im Rahmen der Brückengalerie in Düsseldorf-Bilk entstand mein großformatiges Taubenmotiv als Teil einer gemeinsamen Gestaltung der Unterführung an der Oberbilker Allee.
Wirtschaftsförderung Düsseldorf · 2017
Porträt – Anne Lilly Lippek
Die Wirtschaftsförderung Düsseldorf porträtierte meinen Weg in die Selbstständigkeit und meine Arbeit zwischen Handwerk, individueller Wandgestaltung und Kunst.
Eine Einladung zum Innehalten
Meine Kunst lädt dazu ein, den Blick für einen Moment vom Außen nach innen zu richten.
Nicht, um der Bewegung zu entkommen, sondern um in ihr den eigenen Ruhepunkt wiederzufinden.
Wenn eines meiner Werke einen Menschen für einen Augenblick innehalten lässt und ihn daran erinnert, bei sich selbst zu bleiben, dann hat es für mich etwas Wesentliches erreicht.

